WGH sichert Haushaltsbeschluss – Verantwortung, Verlässlichkeit und ein klarer Kurs für Heringen

Heringen, den 03.07.2026 - Die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend hat erneut gezeigt, wie herausfordernd die finanzielle Lage der Kommunen ist. Nach einer intensiven, teils emotionalen Debatte konnte die WGH gemeinsam mit der CDU entscheidende Beschlüsse ermöglichen, die Heringen handlungsfähig halten und wichtige Projekte nicht aus den Augen verlieren.
Haushalt und Haushaltssicherung: WGH steht zur Verantwortung
Mit den Stimmen von WGH und CDU wurden Haushalt, Investitionsprogramm und Haushaltssicherungskonzept angenommen. Damit verfügt Heringen über einen genehmigungsfähigen Haushalt und gewinnt dringend benötigte Planungssicherheit zurück.
Die WGH hat klar Haltung gezeigt: Verlässlichkeit gegenüber der Verwaltung, dem Bürgermeister und den Bürgerinnen und Bürgern steht für uns an erster Stelle. Zugleich ist für uns klar: Heringen braucht jetzt einen echten Sparhaushalt – Sparen mit Sinn und Verstand. Nur so bleibt die Stadt selbst handlungsfähig und vermeidet eine mögliche Zwangsverwaltung mit drastischen Einschnitten.
Mehrzweckhalle Widdershausen: Pragmatismus statt Stillstand
Die Sanierung der Mehrzweckhalle in Widdershausen war erneut ein zentraler Punkt der Debatte. Die WGH bleibt bei ihrer Linie: notwendige Maßnahmen ermöglichen und die Halle schnellstmöglich wieder öffnen.
Die WGH setzt auf eine schlanke, aber voll funktionsfähige Lösung, die den Widdershäuserinnen und Widdershäusern zeitnah wieder eine nutzbare Halle ermöglicht. Fraktionssprecher Oliver Kühnel hat bereits den Bürgermeister gebeten, kurzfristig einen Termin mit der zuständigen Planerin zu organisieren. Der Bürgermeister beabsichtigt zunächst, die Planerin über die aktuelle Beschlussfassung zu informieren, die entsprechenden Forderungen und Hinweise weiterzugeben und auf eine Stellungnahme abzuwarten. Sobald diese vorliegt, soll es eine interfraktionelle Sitzung mit der Planerin geben.
„Wir wollen den Menschen in Widdershausen zeigen, dass wir zu unserem Wort stehen.“ – Oliver Kühnel, Fraktionssprecher der WGH
Festplatz/Werraufer: Kompromiss mit Augenmaß und Bürgerbeteiligung
Das Projekt Festplatz/Werraufer, das mit rund 70 % Fördermitteln unterstützt wird, ist ein Zukunftsprojekt für Kinder, Jugendliche und Familien. Die WGH hält an der Umsetzung fest, aber mit einem klaren Fokus auf das Wesentliche, die finanzielle Machbarkeit und die Folgekosten im Blick.
Gemeinsam mit der CDU, SPD, WGH und dem Magistrat wurde ein tragfähiger Kompromiss erreicht: Die Kinder und Jugendlichen werden nochmals eingeladen, eine Prioritätenliste zu erstellen. Danach soll eine interfraktionelle Sitzung erfolgen. Damit bleibt das Projekt auf Kurs – ohne die Ideen der jungen Menschen zu übergehen und ohne die Haushaltslage zu ignorieren.
Klares Signal der WGH: Wir handeln – nicht nur reden
Im neu zusammengesetzten Stadtparlament stellt die WGH mit zwölf Stadtverordneten eine starke Fraktion, von denen acht erstmals ein Mandat ausüben. Besonders erfreulich ist, dass sich gerade die neuen Mitglieder mit bemerkenswerter Entschlossenheit und inhaltlicher Tiefe in die Debatte eingebracht haben. Ihr Engagement zeigt eindrucksvoll, welchen Gestaltungswillen die erneuerte WGH in sich trägt – und genau an diesem selbstbewussten, verantwortungsbereiten Kurs wollen wir festhalten.
„Wir haben klare Kante gezeigt, zu unseren Zusagen gestanden und einen sinnvollen Kompromiss gefunden. Jetzt heißt es, die Dinge anzugehen.“ – Markus Bock, stellv. Fraktionsvorsitzender
Ausblick
Die kommenden Monate werden anspruchsvoll. Die WGH wird weiterhin:
Projekte realistisch priorisieren,
Fördermittel verantwortungsvoll nutzen,
Einsparpotenziale konsequent prüfen und einbringen,
die Verwaltung unterstützen,
und die Bürgerinnen und Bürger transparent informieren.
Fraktion der Wählergruppe Gemeinschaftsliste Heringen e.V.
Bilder: F. Krzywdzinski
